Wiederaufforstung der Wälder im Rhein-Erft-Kreis

Anfrage zur Sitzung des Kreisausschusses am 25. Juni 2020

25.06.2020 Anfrage FDP-Fraktion im Rhein-Erft-Kreis

Sehr geehrter Herr Landrat,

zur Sitzung des Kreisausschusses am 25. Juni 2020 beantragen wir, o.g. Punkt auf die Tagesordnung zu nehmen und bitten die Verwaltung hierbei einen Sachstandsbericht zur Waldaufforstung im Rhein-Erft-Kreis abzugeben und dabei insbesondere folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie ist die Behebung der Schäden/ Wiederaufforstung an und in den Wäldern im Rhein-Erft-Kreis geplant?
  2. Gibt es eine Prognose, welche Zeiträume und finanzielle Mittel für die Behebung von Schäden und der Wiederaufforstung der Wälder im Rhein-Erft-Kreis zu kalkulieren sind?
  3. Gibt es darüber hinaus grundsätzlich Potentiale auf kreiseigenen Flächen, die genutzt werden können, um zusätzliche Bäume zu pflanzen?
  4. Welche Bäume mit einer größeren Wärmetoleranz, die im Rahmen des Klimawandels eher für eine Wiederaufforstung geeignet sind, kommen für die Verwaltung eher in Betracht?

Begründung:

Die Wälder prägen entscheidend die Schönheit und Vielfalt der Landschaft im Rhein-Erft-Kreis. Wertvolle Waldflächen liegen in Natur- und Landschaftsschutzgebieten oder sind aufgrund ihrer besonderen Funktion als Wasserschutzwald, Bodenschutzwald oder als Erholungswald geschützt. Der Wald schützt den Boden vor Erosion und erhält dessen Fruchtbarkeit. Er liefert sauberes Wasser und speichert Niederschläge. Aber auch der Wald im Rhein-Erft-Kreis ist völlig gestresst. Er leidet unter Trockenheit, Schädlingsbefall und Sturmschäden. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Schaden schnell wieder zu beheben und den Wald mit einer größeren Wärmetoleranz aufzuforsten.

Christian Pohlmann

Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, Mitglied des Kreisvorstandes kraft Amtes mit Stimme

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Bernhard von Rothkirch

Sachkundiger Bürger der Kreistagsfraktion

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