Gigabit-Strategie / Digitalisierung kreiseigene Schulen

26. September 2019, Fraktionsanträge

Sehr geehrter Herr Landrat,

die FDP-Kreistagsfraktion im Rhein-Erft-Kreis stellt zur nächsten Sitzung Kreistages am 26. September 2019 nachfolgende Anfrage zum o.g. Punkt und bittet diese die Verwaltung beantworten zu lassen:

  1. Schulen gelten laut des Bundesförderprogramms Breitband als unterversorgt und förderfähig, wenn neben der Schulverwaltung nicht zumindest jeder Klasse oder pro 23 Schüler dauerhaft eine Datenversorgung von mind. 30 Mbit/s zur Verfügung steht. Wie viele Klassen mit den jeweilig vorausgesetzten Schülerzahlen erfüllen in den kreiseigenen Schulen die Voraussetzung?
  2. Welche Breitbandversorgung (Angaben in Kbit/s) haben aktuell die kreiseigenen Schulen im Rhein-Erft-Kreis? Mit der Bitte um Auflistung je Schule und welche Infrastruktur mit der technischen Kapazität, also unabhängig von den vertraglichen Vorgaben, in der Praxis heute vorhanden ist.  
  3. Hat die Verwaltung im Rahmen des Aktionsplans Schule bereits Fördermittel beantragt, oder beabsichtigt sie, Fördermittel zu beantragen?

Begründung:

Auch an den kreiseigenen Schulen im Rhein-Erft-Kreis wird die Einbindung des Internets und die Nutzung digitaler Lehrmittel im Unterricht immer wichtiger. Der Rhein-Erft-Kreis hat dabei bereits wichtige Investitionen in die digitale Infrastruktur in kreiseigenen Schulgebäuden und Schulgrundstücken getätigt.

Aber mit weiteren, aktuellen und künftigen Fördermöglichkeiten soll das Potential der kreiseigenen Schulen, wie auch mit weiteren, wichtigen und zukunftsweisende Investitionen in die digitale Infrastruktur gestärkt werden. Einige Fragen wurden zwar bereits auf Grundlage des damaligen Sachstands mit der Anfrage der FDP-Kreistagsfraktion „Digitalpakt Schule / Gute Schule 2020“ (DR 149/2019) beantwortet. Die Kreispolitik wie auch die Öffentlichkeit sollten aber nun über den derzeitigen, aktuellen Umsetzungsstand an den Schulen in Trägerschaft des Rhein-Erft-Kreises informiert werden.