E-Government im Rhein-Erft-Kreis

09. Mai 2018, Allgemein, Fraktionsanträge, Kreistagsfraktion

Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Pohlmann,

die FDP-Kreistagsfraktion im Rhein-Erft-Kreis stellt zum Ausschuss für Finanzen, Interkommunale Zusammenarbeit und Liegenschaften am 30. Mai  2018 nachfolgende Anfrage zum o.g. Punkt und bittet diese die Verwaltung beantworten zu lassen:

  1. Welche Investitionen wurden seit dem Jahr 2010 für Prozesse im Rahmen des E-Government getätigt und welche Investitionen sind bis zum Jahr 2020 geplant (bitte jährlich auflisten)?
  2. Welche Prozesse entschließen sich nach Ansicht der Verwaltung einer Digitalisierung (bspw. wegen abhängig vom Publikumsverkehr)? (Getrennt nach Ämtern und Abteilungen)
  3. In welchen Bereichen der Verwaltung bestehen noch papiergebundene Nachweispflichten, die eine Entwicklung zu einer vollständig medienbruchfreien Verfahrensabwicklung behindern?
  4. Wie schätzt die Verwaltung den Qualifizierungsbedarf bei Mitarbeitern mit als auch ohne Führungsaufgaben ein, um die Digitalisierungsoffensive im Rahmen des E-Governments umzusetzen?
  5. Hat die Verwaltung eine externe Unterstützung und Beratung in Betracht gezogen, die den Rhein-Erft-Kreis bei den Herausforderungen von Digitalisierung und Transformation unterstützen kann, um weitere Potentiale zielgerichtet zu lokalisieren und den Prozess im Rahmen des E-Goverments zu intensivieren?
  6. Mit welchen Einsparungsmöglichkeiten rechnet der Rhein-Erft-Kreis durch E-Government?

Begründung:

Mit der „Digitalisierung der Verwaltung“ verbindet sich ein Transformationsprozess, der die Behörden und Einrichtungen auch im Rhein-Erft-Kreis heute und in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen stellt. Dies bringt für die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung erhebliche Veränderungen mit sich.

Mit Verabschiedung des Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen liegt der notwendige rechtliche Rahmen für Land und Kommunen jetzt vor. Nun kommt es darauf an, diesen Rahmen konsequent und zügig auszufüllen und die Digitalisierung der Verwaltung konsequent fortzusetzen und zu intensivieren.