CDU, Grüne und FDP geben LVR-Gelder 1:1 an Kommunen weiter

13. Dezember 2017, Pressemitteilungen, Top News

Kreistag soll kommenden Donnerstag Entlastung um fünf Millionen Euro beschließen

Die Kommunen im Rhein-Erft-Kreis werden um weitere fünf Millionen Euro entlastet. „Wir geben damit erneut die Senkung der Umlage des Landschaftsverbande Rheinland um 0,75 Prozentpunkte 1:1 an Bedburg, Bergheim, Brühl, Elsdorf, Erftstadt, Frechen, Hürth, Kerpen, Pulheim und Wesseling weiter“, erklären die Vorsitzenden der Koalition im Kreistag, Willi   Zylajew (CDU), Elmar Gillet (Grüne) und Christian Pohlmann (FDP). Der Kreistag entscheidet in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr am kommenden Donnerstag über die Weitergabe der fünf Millionen Euro. Bereits Mitte dieses Jahres hatte der höhere Kommunalverband der rheinischen Städte und Kreise sowie der Städteregion Aachen eine Senkung der Umlage und damit eine Entlastung für seine Mitgliedskörperschaften um 275 Millionen Euro beschlossen. CDU, Grüne und FDP im Rhein-Erft-Kreistag hatten diese Entlastung in Höhe von 11,7 Mio. EUR ebenfalls im Sommer umgehend an die Städte im Rhein-Erft-Kreis weitergereicht.

Jetzt können sich sie sich erneut freuen. Im Einzelnen erhalten: Bedburg 218.287 Euro, Bergheim 738.701 Euro, Brühl 473.611 Euro, Elsdorf 212.238 Euro, Erftstadt 467.076 Euro, Frechen 557.972 Euro, HJürth 657.507 Euro, Kerpen 748.719 Euro, Pulheim 490.275 Euro und Wesseling 458.850 Euro.

„Aufgrund unserer Ausgabendisziplin entwickelt sich der Kreishaushalt positiv“, sagt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Willi Zylajew. „Das bildet die Grundlage dafür, dass wir das Geld des LVR vollständig an die Kommunen weiterleiten können.“ Auch der Vorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion, Elmar Gillet, hebt das wirtschaftliche Handeln des Kreises hervor: „Der Rhein-Erft-Kreis arbeitet effizient und kostenbewusst. Davon profitieren Städte und Kreis gleichermaßen.“ FDP-Fraktionschef Christian Pohlmann hebt hervor, dass die Koalitionsfraktionen im Kreistag des Rhein-Erft-Kreises auch in Zukunft einen Schwerpunkt auf einer soliden Haushaltspolitik legen werden. „Wir stehen für eine verlässliche und nachhaltige Haushaltspolitik.“