FDP: Grüner Realititätsverlust gefährdet Wohlstand in der Region

10. Mai 2017, Allgemein, Kreistagsfraktion, Pressemitteilungen

Isabelle Batzdorf

Zurück in die Steinzeit. Das scheint nach Meinung der Liberalen im Rhein-Erft-Kreis der Wunsch der Grünen zu sein. Geht es nach dem NRW-Umweltminister Johannes Remmel, sollen in den kommenden drei Jahren zehn Kohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen vom Netz genommen werden. Zur Diskussion steht neben Weisweiler und Neurath, auch der Block des Braunkohlekraftwerks in Niederaußem.

„Die Energie-Politik in der Grünen ist rückwärtsgewandt“, meint die stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreisverbands Rhein-Erft und Landtagskandidatin, Isabelle Batzdorf. „Eine Abschaltung aller Kraftwerke hat nur zur Folge, dass bis zur vollständigen Deckung durch erneuerbare Energien der Bedarf nicht ausgeglichen werden kann. Es werden noch bis spätestens 2045 fossile Kraftwerke benötigt werden.“ Danach könne man es schaffen, dass dann keine Braunkohle mehr abgebaut werden muss. „Bis dahin wird aber Braunkohle auch weiterhin zur Stromerzeugung, wenn auch in abnehmenden Maße, gebraucht.“

In welchen Umfang und wie lange die Braunkohle jedoch genutzt wird, wird sich letzten Endes am Bedarf orientieren. Davon ist Batzdorf überzeugt. „ Pflicht und Aufgabe ist es, neben der Gestaltung der Gegenwart, auch die Zukunft der folgenden Generationen zu sichern. Die Verfügbarkeit preiswerter Energie ist eine der Säulen für eine erfolgreiche Volkswirtschaft.“ Die Nutzung der Braunkohle habe nicht nur im Rhein-Erft-Kreis einen besonderen Anteil am Wohlstand der Regionen. „ Diesen möchten die Grünen wohl noch vor der Landtagswahl mit der Forderung nach Abschaltung zerlegen. Sie verunsichern damit nicht nur die Planungssicherheit der Unternehmen, sondern gleichzeitig auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“ so Batzdorf.