Pendler müssen bis Mitte 2014 auf neue Züge für Strecke Köln-Erftstadt-Euskirchen warten.

18. Oktober 2013, Kreisverband

Pohlmann: „Deutschland ist Planungs- und Genehmigungsrechtlich ein Entwicklungsland“

Christian Pohlmann Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion

Christian Pohlmann
Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. Auf der Regionalexpressstrecke Köln-Erftstadt-Euskirchen wird es noch länger mit der Lieferung von neuen Zügen dauern. Dies erfuhren die politischen Vertreter im Zweckverkehr Nahverkehr Rheinland (NVR) vergangene Woche. Die Deutsche Bahn hatte zusammen dem Nahverkehr Rheinland (NVR) für Dezember 2013 u.a. auf der Strecke Köln-Erftstadt-Euskirchen neue innovative Züge angekündigt. Dieser Zeitplan ist jetzt nicht mehr haltbar, da das Eisenbahn-Bundesamt keine rechtzeitige Genehmigung vorlegen kann.

„Es ist erschreckend festzustellen, dass wir in einem Planungs- und Genehmigungsrechtlichen Entwicklungsland leben und dadurch die Pendlerinnen und Pendler das Nachsehen haben. Ich habe keinerlei Verständnis dafür und mir ist auch reichlich egal, wer dafür verantwortlich ist. Im Notfall muss der rechtliche Rahmen in Deutschland gelockert werden, um Umstellungen schneller hinzubekommen. Hier geht es nicht um die Einsparung bei der Sicherheit, sondern um die Vermeidung unnötiger Bürokratie.“, so Christian Pohlmann, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion und Mitglied in der Verbandsversammlung des NVR.

Bei den Neufahrzeugen der Firma ALSTOM Transport Deutschland GmbH handelt es sich um speziell für das Kölner Dieselnetz ausgeschriebene und entwickelte Dieseltriebzüge.