Pohlmann: „Nächster Schritt zur Realisierung der Rheinbrücke Wesseling geschafft“

26. September 2013, Kreisverband
Christian Pohlmann Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion

Christian Pohlmann
Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion

FDP Rhein-Erft begrüßt die Unterstützung des Landesverkehrsminister für Rheinbrücke bei Wesseling

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. Die Unterstützung von Landesverkehrsminister, Michael Groschek (SPD), für eine neue Rheinbrücke bei Wesseling wird von der FDP Rhein-Erft begrüßt. Minister Groschek hatte dem Verkehrsausschuss des Landtags am Donnerstag angekündigt, dass er eine neue Straßenbrücke zwischen Wesseling und Niederkassel gegenüber dem Bund für den Bundesverkehrswegeplan 2015 anmelden wird. Die Liberalen treten bereits seit 1999 für eine neue Straßenbrücke im Wesselinger Norden als Verlängerung der L 150 ein. In 2011 hat der Kreistag des Rhein-Erft-Kreises und der Zweckverband Nahverkehr Rheinland zudem auf Antrag der FDP die Planung einer parallel verlaufenden Eisenbahnbrücke für eine neue S-Bahn-Linie 16 von Brühl/Wesseling zum Köln-Bonner Flughafen beschlossen.

FDP-Landtagsabgeordneter, Ralph Bombis, zeigte sich erfreut über die Ankündigung von Minister Groschek: „Die SPD hat sich offensichtlich gegenüber den GRÜNEN durchsetzen können und eine weitere Behinderung beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur verhindert. Die Planung als vierspurige Verbindung zwischen den beiden Köln-Bonner-Autobahnen A 553 und A 59 kann zu einer erheblichen Entlastung der Städte im Kreis führen und ist insbesondere auch für die Unternehmen und die Arbeitsplätze in der gesamten Region von entscheidender Wichtigkeit!.“

Christian Pohlmann, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion betont die wirtschaftliche Bedeutung einer neuen Rheinquerung: „Wir haben bereits jetzt täglich Stau auf den Kölner Ringen. Eine Rheinquerung bei Wesseling mit direkterer Anbindung an südliche Verkehrsrouten sowie den Flughafen würde hier erhebliche Entlastung bringen. Wir müssen es dabei nun auch schaffen eine S-Bahn-Linie parallel über den Rhein zu führen. Dadurch hätten Wesseling, Brühl, aber auch Hürth eine sehr kurze Anbindung an den Flughafen mit entsprechend größeren Standortvorteilen.“, so Pohlmann.