Pohlmann: „Greenpeace-Interpretation der Studie ist fadenscheinig“

11. Juli 2013, Allgemein, Kreisverband
Christian Pohlmann

Christian Pohlmann, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. Die FDP Kreistagsfraktion im Rhein-Erft-Kreis kritisiert, die Art und Weise der Interpretation von Greenpeace bezüglich einer Studie der Universität Stuttgart zu gesundheitlichen Auswirkungen von Kohlekraftwerken. Dies machten die Beteiligten FDP Vertreter nach einer Sondersitzung des Umwelt- und des Sozialausschusses deutlich.

„Argumentation und Interpretation des Greenpeace-Vertreters sind fadenscheinig. Er gestand indirekt ein, dass die eigentliche Behauptung der vermeintlichen Todeszahlen nur Mittel zum Zweck war.“ so Christian Pohlmann, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion.

Die FDP Fraktion ist sich einig, „die Greenpeace Interpretation ist bestenfalls gewagt. Sie ist von den Studienverfassern wegen der erheblichen Berechnungsungenauigkeiten bezüglich der gesundheitlichen Auswirkungen, auch so nicht getroffen worden.“, konstatiert der umweltpolitische Sprecher der FDP Fraktion Stefan Westerschulze.

„All dies zeigt, dass man nicht von einer Greenpeace-Studie, sondern vielmehr von der Greenpeace-Interpretation einer Studie der Universität Stuttgart sprechen sollte.“, fasst Westerschulze abschließend zusammen.