NVR plant S-Bahn-Anschluss von fünf Rhein-Erft-Kommunen

17. Juni 2011, Kreisverband

Pohlmann: Ausbau AB 2020 und 2030 möglich / SPD-Falschmeldungen verunsichern hier die BürgerInnen

Köln/Rhein-Erft-Kreis. Der Hauptausschuss des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland (ZV NVR) hat am Freitag Pläne unterstützt nach denen fünf weitere Rhein-Erft-Kommunen in den kommenden Jahren S-Bahn-Anschlüsse bekommen können. Konkret sollen Bedburg und Bergheim ab 2020 mit der schon existierenden S-Bahn-Linie 12 angebunden werden, Pulheim würde ab 2020 die S-Bahn-Linie 6 bekommen und Erftstadt sowie Hürth könnten ab 2030 mit einer neuen S 15 an das S-Bahn-Netz angeschlossen werden. Die FDP-Kreistagsfraktion hat auf die Planungen bereits am 03. Juni in einer Medieninformation hingewiesen und diese begrüßt.

Gleichzeitig kritisieren die Liberalen, die optimistischen Meldungen der SPD vom heutigen Tag. Christian Pohlmann, stv. FDP-Fraktionsvorsitzender weist auf den falschen Zeitraum hin und das Vorgaukeln der SPD, dass die Pläne bereits beschlossen sein, die so falsche Erwartungen weckt: „Eine Realisierung BIS 2020 oder 2030 wird nicht möglich sein. So hat der NVR für Erftstadt und Hürth gerade erst für 20 Jahre die vorhandenen RE/RB-Strecken neu vergeben. Da wird bis 2030 keinesfalls eine S-Bahn fahren. Auch hat der NVR die Pläne nur für die nun folgenden Diskussionen aufgenommen und nicht beschlossen. Dass die SPD beide Punkte heute falsch dargestellt hat, nützt dem gemeinsamen Ziel aller politischen Kräfte im Kreis nach Realisierung der S-Bahnen nicht; es wird die Bürgerinnen und Bürger nur verunsichern.“

Die FDP will die Pläne des NVR nun über einen konkreten Beschluss des Kreistages unterstützen.