Engel: Frühe Hilfen und vernetztes Handeln sind richtiger Ansatz

01. April 2011, Kreisverband

MedienINFO 96 – Freitag, 01. April 2011
FDP-NRW Landtagsfraktion

Zur Initiative gegen Jugendkriminalität „Kurve kriegen“ der Landesregierung erklärt innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Horst Engel:
„Die FDP setzt sich seit Jahren für die Bekämpfung der Jugendkriminali-tät ein. Das von den Liberalen forcierte Prinzip „Menschen statt Mauern“ hat sich in NRW als Erfolg erwiesen. Deshalb begrüßt die FDP die Initia-tive der Landesregierung, die auf den Erkenntnissen des Enqueteberichts des Landtags aus der vergangenen Legislaturperiode aufbaut. Frühe Hil-fen und vernetztes Handeln unter allen Beteiligten müssen für alle Berei-che der Hilfe bei Jugendkriminalität erster Ansatzpunkt sein. Gerade für den Kreis der Intensivtäter gab es allerdings bisher keine nachhaltigen und abgestimmten Programme, so dass hier großer Handlungsbedarf besteht. Deshalb ist es richtig, auch das Fachwissen und die Kompetenz der freien Träger der Jugendhilfe zu nutzen und dort vermehrte Kooperatio-nen anzustreben. Bei der weiteren, sinnvollen Umsetzung der Empfehlungen der Enquetekommission wird die FDP-Landtagsfraktion NRW die Landesregierung unterstützen.“

„Kurve kriegen“: NRW-Initiative gegen Jugendkriminalität / Minister Jäger: „Wir wollen früh helfen“

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Die Polizei in NRW will mit einer neuen einmaligen Initiative verhindern, dass geführdete Kinder und Jugendliche zu Intensivstraftätern werden. „Sie sollen früh nötige Hilfe bekommen, um sie vor einem Abgleiten in die Kriminalität zu bewahren. Unser Motto lautet: Kurve kriegen