Rhein-Erft-Jobcenter statt ARGE Rhein-Erft

21. März 2010, Kreisverband

Bombis begrüßt Einigung bei Jobcenterneuorganisation

Rhein-Erft-Kreis. Die FDP-Kreistagsfraktion hat am Sonntag die Einigung bei der Neuorganisation der Jobcenter begrüßt. Medienberichten zu Folge hatte sich die Arbeitsgruppe von CDU, FDP und SPD am Samstag auf eine GrundgesetzÄnderung verständigt. Demnach soll der bisherige verfassungswidrige Zustand der Arbeitsgemeinschaften zur Vermittlung von Langzeitarbeitslosen (ARGE) aufgehoben werden. In Folge dessen wird auch die Zahl der Optionskommunen von 69 auf 110 steigen. Diese Kreise und kreisfreien Städte führen die Arbeitslosenvermittlung in Eigenregie aus.

FDP-Fraktionsvorsitzender Ralph Bombis will diese Neuerung nutzen. „Der Kreistag hat in seiner letzten Sitzung bereits beschlossen, dass wir uns um die Einführung des Optionsmodells bemühen wollen. Wenn uns nun diese Möglichkeit eröffnet wird, werden wir alles daran setzen sie auch zu ziehen. Wir als FDP sind uns sicher, dass wir die Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt hierdurch besser als bisher erreichen können. Nürnberg war und ist zu weit weg von den Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Dies kann sich künftig ändern“, so Bombis.

Unterstützung erhält Landtagskandidat Bombis dabei auch von der Erftstädter FDP-Bundestagsabgeordneten Gabi Molitor: „Ich werde in Berlin die Bestrebung des Rhein-Erft-Kreises unterstützen und für die Einführung des Rhein-Erft-Jobcenters werben. Die FDP hat sich auch in Berlin stets dafür eingesetzt, dass die Kommunen die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in Eigenregie durchführen können.“