Die Rhein-Erft-Liberalen wenden sich zur Bundestagswahl an alle Ärzte.

21. September 2009, Kreisverband

Aus Anlass der anstehenden Bundestagswahl haben der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Bahr aus Münster, und der FDP-Kreisvorsitzende, Horst Engel, in den vergangenen Tagen einen Brief an alle Ärztinnen und Ärzte im Rhein-Erft-Kreis verschickt. In ihm wird für einen Neustart in der Gesundheitspolitik geworben. Einen Neustart, den es nur mit einer starken FDP geben kann.

Auf Grund des großen öffentlichen Interesses am Thema veröffentlichen wir hier den Brief, so dass Sie sich selbst ein Bild von unseren Konzepten auf diesem Gebiet machen können:

An
alle Ärztinnen und Ärzte
im Rhein-Erft-Kreis

Sehr geehrte Damen und Herren,

die anstehende Bundestagswahl wird zur Richtungswahl, auch und vor allem in der Gesundheitspolitik. Wir stehen vor der Entscheidung, ob wir den Weg in ein staatlich gelenktes, zentralistisches Einheitskassensystem mit zunehmender Mangelverwaltung fortsetzen oder ob wir das Ruder rumreißen wollen zu einem Gesundheitssystem, in dem Wahlfreiheit, Freiberuflichkeit und die Vorsorge für die Herausforderungen des demografischen Wandels und des medizinisch-technischem Fortschritts an erster Stelle stehen.

Für diesen Richtungswechsel steht die FDP und nur die FDP. Alle anderen Parteien – auch CDU und CSU – haben bewiesen, dass sie an dem bisherigen System im Wesentlichen festhalten wollen. Frau Merkel will an der intransparenten Geldumverteilungsmaschine Gesundheitsfonds festhalten und damit die Gesundheitspolitik von Ulla Schmidt fortsetzen. Dabei hat der Fonds keines der Probleme im Gesundheitswesen gelöst, sondern nur neue geschaffen. Die FDP will ihn deshalb rückabwickeln.

Die FDP”

… hat mit ihren Vorschlägen zum Gesundheitswesen als einzige Partei Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels gegeben. Nur mit einer Reform, die auf Vorsorge setzt, werden wir die Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesen auch künftig erhalten für alle können.

… steht für Wahl- und Therapiefreiheit statt staatlicher Gängelung. Neben einer Pflicht zur Versicherung der Regelleistungen soll jeder seinen Versicherungsschutz nach seinen Bedürfnissen gestalten können. Dabei ist uns wichtig: Jeder soll diesen Versicherungsschutz haben, kann er ihn nicht alleine finanzieren, wird er unterstützt.

… steht für mehr Wettbewerb zu klaren und fairen rechtlichen Bedingungen, damit Qualität zu günstigen Preisen gesichert wird und gute Ideen sich durchsetzen können.

… setzt sich ein für freiberuflich tätige und niedergelassene Ärzte, egal ob Haus- oder FachÄrzte, als Garanten für gute und wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung. Bestrebungen anderer Parteien, die so genannte doppelte Facharztschiene abzubauen und die fachärztliche Versorgung nur noch an Krankenhäusern oder Medizinischen Versorgungszentren zuzulassen, erteilt die FDP eine klare Absage.

… tritt ein für wohnortsnahe und inhabergeführten Apotheken als unverzichtbarer Baustein für eine verlässliche und qualitativ hochwertige Beratung und Versorgung der Patienten.

Wenn dies auch die Pfeiler sind, auf die Sie setzen wollen, dann sprechen Sie uns am Sonntag Ihr Vertrauen aus! Lesen Sie unsere Vorschläge im Detail in unserem “Deutschlandprogramm 2009” nach, diskutieren Sie mit Familie und Freunden über die Herausforderungen in der Gesundheitspolitik und unsere liberalen Antworten!

Stimmen Sie für eine starke FDP und damit gegen ein Weiter so in einer schwarz-roten Bundesregierung oder großer Unsicherheit in einer rot-rot-grünen Koalition.

Mit herzlichen und liberalen Grüßen,

Ihr
Horst Engel, MdL
Kreisvorsitzender der Rhein-Erft-FDP

Ihr
Daniel Bahr, MdB
gesundheitspolitischer Sprecher
der FDP-Bundestagsfraktion