Bombis: Kreis bei Drogenberatung vorbildlich

23. Juni 2009, Kreisverband

FDP begrüßt Forderung nach Beratungsstellen für Onlinesüchtige Rhein-Erft-Kreis. Die FDP-Kreistagsfraktion hat die Forderung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung nach mehr Beratungsstellen für Onlinesüchtige begrüßt. Der FDP-Spitzenkandidat zur Kreistagswahl am 30. August, Ralph Bombis, erklärte, dass dieses Problem nicht ignorieren werden darf. Die Drogenbeauftragte geht von einem Anteil von drei bis sieben Prozent Onlinesüchtigen an den Internetnutzern aus. Die FDP betont dabei, dass die Drogenhilfe Köln, welche die Drogenberatung im Auftrag des Rhein-Erft-Kreises übernimmt, bereits Onlinesüchtige berät.

“Es ist sehr gut, dass die Bundesregierung das Problem nun auch erkannt hat. Im Rhein-Erft-Kreis nimmt die Drogenhilfe Köln diese Aufgabe bereits seit längerem war. Drogen sind ein gesamtgesellschaftliches Problem, dessen wir uns annehmen müssen. Das zeigt nicht zuletzt auch, dass wir nun neben klassischen Drogen auch eine mediale Abhängigkeit vom Internet bekommen haben. Die intensive Unterstützung der FDP für die Drogenberatung im Kreis ist deshalb vollkommend richtig.”, so Bombis.

Die Drogenhilfe Köln hatte auf Antrag der FDP im vergangenen Jahr erst über die aktuelle Suchtentwicklung im Kreissozialausschuss berichtet. Bereits damals hatte sie auf das neue Problem der Onlinesucht hingewiesen.