Bombis: Sondermüll darf nicht mal eben nebenbei eingelagert werden

16. Januar 2009, Kreisverband

Knapsacker Sondermüll kommt in Kreisumweltausschuss

Rhein-Erft-Kreis. Nachdem Bekannt werden eines bevorstehenden Sondermülltransports nach Hürth-Knapsack hat die FDP-Kreistagsfraktion eine umfassende Information von der Kreisverwaltung gefordert. Nach Medieninformationen vom Freitag sollen insgesamt 250 Tonnen schwermetallhaltiger und radioaktiver Sondermüll in Hürth-Knapsack eingelagert werden.

Ralph Bombis, FDP-Fraktionsvorsitzender und Spitzenkandidat zur Kreistagswahl, hat daraufhin eine umfassende Information von der Kreisverwaltung eingefordert. “So etwas kann nicht einfach mal eben nebenbei geschehen. Hier muss die Öffentlichkeit umfassend informiert werden. Insb. interessiert uns, wie geführlich der Sondermüll ist und wieso andere Deponiebetreiber bereits eine entsprechende Anfrage abgelehnt haben.”, so Bombis.

Der Kreisumweltausschuss wird nun am kommenden Donnerstag von der Verwaltung informiert. Die Liberalen haben unter anderem auch die Darstellung des Konzeptes gefordert. Der Knapsacker Deponiebetreiber muss die sichere Einlagerung des Sondermülls nachweisen. Weiterhin sollen die Belastungswerte und die entsprechenden gesetzlichen Grenzwerte dargestellt werden.