Bergheim: FDP-Neujahrsempfang

11. Januar 2009, Kreisverband

Rhein-Erft Institut Technik kommt

Im überfällten Saal des MEDIO in Bergheim konnte FDP-Ortsverbandsvorsitzender Lars Effertz u.a. Landrat Werner Stump (CDU), Willy Zylajew MdB, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, Anne Schmitt-Sausen (FDP), Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Erft, Hans-Hermann Tirre (FDP), langjähriger Kreisordnungsdezernent und neuer Polizeipräsident in Mönchengladbach, Herrn Br”nker, neuer Vorsitzender der DHOGA Rhein-Erft, Harald Dudzus (FDP), Vizelandrat und als Gastredner Dr. Jorgo Chatzimarkakis MdEP begrüßen.
FDP-Kreisvorsitzender Horst Engel MdL beschrieb in seinem Grußwort die FDP-Ziele für 2009:
“Nach erzielten 10.000 (1999), dann 20.000 (2004) werden von der FDP im Juni zur Kreiswahl jetzt 30.000 Wählerstimmen angepeilt. Darüber hinaus: Der schuldenfreie Kreis bleibt unangetastet. Mit der FDP gibt es keine neue Verschuldenspolitik – die jüngsten Vorstellungen der Kreis-SPD weisen wir zurück. Der Pensionsfond, der seinerzeit auf eine FDP-Initiative mit 15 Millionen Euro Erstdotierung gebildet werden konnte, wird erfolgreich fortgeführt.
Neu: Die FDP will der demographischen Entwicklung und der Bildungswanderung vor allem im Nordkreis aktiv gegensteuern durch das “Rhein-Erft Institut Technik” (REIT), einer privaten technischen Fachhochschule mit dualen Studiengängen und dezentralen Studienstandorten in den Kreiskommunen. Darauf haben sich die Koalition”re von CDU und FDP am 25. November 2008 verständigt. Wir wollen eine Spitzeneinrichtung. Deshalb lehnen sich Namensgebung, Abkürzung und die beabsichtigte Qualität von Forschung und Lehre bewusst an die weltweit führende Universität im Bereich technologischer Forschung und Lehre, dem renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) an. Wir sind hart bei der Arbeit. Bislang sind gesetzt: Erftstadt mit dem Studienstandort Wasser und Umwelt, Brühl mit dem Studienstandort Technologie-Management, in Kooperation mit der dortigen Europäischen Fachhochschule, Hürth als technischer Standort mit den dort vorhandenen und beinahe unbezahlbaren und deshalb so wertvollen Laboreinrichtungen auf dem Kraftwerksh”gel, Kerpen mit dem Studienstandort rund um das Ausbildungszentrum der Bauindustrie und Pulheim mit dem Studienstandort Maschinenbau und Metallbearbeitung. Bachelor- und Masterstudiengänge, bis hin zur Promotion sind beabsichtigt. In Kürze werden Konzept und Businessplan dem Landrat vorgestellt.

Landrat Werner Stump hob bei seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit zwischen CDU und FDP hervor und unterstrich, dass die technische Fachhochschule kommen wird.

Jorgo Chatzimarkakis berichtete mit kernigen Aussagen aus der aktuellen Europapolitik. Er wies darauf hin, dass gut 80 Prozent der Gesetzgebung inzwischen in B”ssel gemacht werden. “Gute Gründe im Juni zur Europawahl zu gehen, so Chatzimarkakis.