Kreis und Drogenhilfe kooperieren weitere 5 Jahre

03. September 2008, Kreisverband

FDP begrüßt Planungssicherheit für die Drogenberatung

Rhein-Erft-Kreis. Die Liberalen im Rhein-Erft-Kreis begrüßen die geplante Verlängerung der Zusammenarbeit des Kreises mit der Drogenhilfe Köln gGmbH. Die Drogenberatungsstelle führt für den Rhein-Erft-Kreis die Suchthilfe und -beratung an den Standorten Bergheim, Brühl, Hürth und Pulheim durch. Am morgigen Donnerstag wird der Kreisausschuss über die Neufassung des Vertrags beraten; der Sozialausschuss hatte vergangene Woche bereits zugestimmt.

Durch den Vertrag wird der Drogenberatungsstelle langfristige Planungssicherheit gegeben und der hohe Qualitätsstandard gesichert – er hat eine Laufzeit von fünf Jahren (2009-2013). Die FDP Rhein-Erft hatte sich bereits 2004 vor Abschluss des letzten Vertrages gegen anderweitige Bestrebungen für einen langfristigen Vertrag ausgesprochen, um die Arbeit der Drogenhilfe zu unterstützen.

„Die Drogenhilfe leistet einen unerlässlichen Beitrag für eine vernünfte und nachhaltige Sozialarbeit. Die betroffenen Drogenabhängigen können sich somit in die Gesellschaft wiedereingliedern und in ein normales Leben zurückfinden. Zudem hilft die Drogenberatung evtl. spätere volkswirtschaftliche Folgekosten, die durch Drogenmissbrauch entstehen, frühzeitig zu vermeiden. Sie ist eine sinnvolle und unverzichtbare Investition.“, so Ralph Bombis, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion.