Polen/Kattowitz: CO2-freie Kohlekraftwerke rücken näher!

08. Juli 2007, Kreisverband

Rhein Erft Kreis: Die Kreis-FDP nimmt sich dieser Thematik an und wird auf ihrer kommenden Vorstandssitzung prüfen, welche Chancen sich für die hiesigen Energieerzeuger und auch die Region ergeben.

Das Zentrale Bergbauinstitut GIG erforscht mit Internationalen Partnern, so auch mit der RWTH Aachen, Grenzen und Möglichkeiten der unterirdischen Verpressung von CO2 in Gesteinsporen.

Prof. Pawel Krzystolik* ,3.v.l., erläuterte Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers und seiner Delegation aus Regierung sowie NRW-Landtag (mit Horst Engel MdL), dass ca.120 bar Druck für die Verpressungen benötigt werden. Zwei Molek-le verpresstes CO2 bringen dann 1 Molek-l Methan.

Diese Zusammenhänge und Fragen der Dichtigkeit des Deckgebirges gilt es noch zu erforschen. Zudem stehen noch Suchanstrengungen nach geeigneten Lagerstätten in Polen und NRW an. Für ein etwa 1000 MW-Kraftwerk werden dann jährlich ca. 150 Millionen Euro Zusatzkosen für die Stromgewinnung anfallen, wobei die Tendenz aber zukünftig fallend ist.
Schlesien ist Übrigens Partnerregion von NRW.

Technische Angaben unter Vorbehalt.

)* spricht perfekt Deutsch
GIG:
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www.gig.katowice.pl
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