Vorstellung des Düsseldorfer und des Hürther Modells zum Frühwarnsystem

27. Februar 2007, Fraktionsanträge

Sehr geehrter Herr Landrat Stump,

die FDP-Kreistagsfraktion beantragt in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Senioren und Familie, am 28. März 2007, neben dem Dormagener Modell unter gleichem Tagesordnungspunkt auch das Düsseldorfer Modell “Zukunft für Kinder in Düsseldorf” und das Hürther Modell zum Frühwarnsystem vorstellen zu lassen.
Ansprechpartner bei der Stadt Düsseldorf können unter www.duesseldorf.de/ge sundheit/zukunft_fuer_kinder/ gefunden werden, bei der Stadt Hürth dürften die entsprechenden Ansprechpartner der Verwaltung bekannt sein. Alternativ kann das Düsseldorfer Modell evtl. auch durch Herrn Dr. Lüdicke (Sozialp”diatrisches Zentrum) vorgestellt werden.

Begründung:
Die FDP-Kreistagsfraktion hält eine Verbreiterung der Diskussionsgrundlage beim Thema Frühwarnsystem für dringend geboten, da zwischen den verschiedenen Modellen erhebliche Unterschiede in der Wahl der Instrumente, den dadurch erzielten Erfolgen bzw. Misserfolgen, sowie den damit verbundenen Kosten bestehen. Eine Fokussierung auf ein einziges Modell ist deshalb im Interesse aller Betroffenen, insb. der künftigen Kinder im Kreis, der Sache abtr”glich.
Das Düsseldorfer Modell bildet für uns dabei eine wichtige Alternative. Im Unterschied etwa zum Dormagener Modell richtet sich das Düsseldorfer nicht an alle Eltern, sondern reagiert auf Alarmsignale bzw. Risikofaktoren, die eine besondere Unterstätzung der Eltern nahe legen, und fokussiert eben jene Risikofamilien.
Weiterhin ist uns bekannt, dass die Stadt Hürth auch ein Modell zum Frühwarnsystem betreibt, welches als lokale Alternative dargestellt werden sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Gez. Ralph Bombis
Fraktionsvorsitzender

Gez. Ingeborg Breunsbach
Sozialpolitische Sprecherin

F. d. R. Marlene Ages
Fraktionssekretärin

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