FDP beantragt Bericht zum Thema Drogenhilfe

09. Oktober 2006, Kreisverband

Kreissozialausschuss soll Ende November über Drogenberatung diskutieren

Bergheim / Rhein-Erft-Kreis. Die FDP Rhein-Erft hat am Montag einen Zwischenbericht über die aktuelle Arbeit der Drogenhilfe Köln e.V. beantragt. Die Drogenhilfe Köln übernimmt im aktuellen Vertrag mit dem Rhein-Erft-Kreis von 2005 bis 2008 die Aufgaben der Drogenberatung und Drogenprävention. 2004 hatte sich die FDP-Fraktion gegen andere Bestrebungen für eine Verlängerung des Vertrages eingesetzt. Nun soll im kommenden Sozialausschuss am 22. November ein Zwischenbericht über die Arbeit der Drogenhilfe erfolgen.

“Für uns ist die Arbeit der Drogenhilfe unerlässlicher Bestandteil einer funktionierenden, vernünften und vorausschauenden Sozialarbeit. Den betroffenen Gruppen wird durch diese Hilfe eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft und die Rückfindung in ein normales Leben ermöglicht. Neben der persönlichen Lebenshilfe hat die Drogenhilfe auch für die Allgemeinheit eine enorme Bedeutung, da sie evtl. spätere volkswirtschaftliche Folgekosten, die durch Drogenmissbrauch entstehen, abzufedern hilft und somit eine sinnvolle und unverzichtbare Investition ist.
Gerade deswegen ist auch der aktuelle Anstieg der Fallzahlen in der Jugendhilfe von 110 (2004) auf 195 (2005) bedenklich, weil hier neben der Körperverletzung vor allem Drogendelikte als Haupttatbestände auftauchen.”, so Ingeborg Breunsbach, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Kreistagsfraktion.

V.i.S.d.P. Christian Pohlmann, Fraktionsgeschäftsführer der FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Erft. Veröffentlichung)