Bericht der Drogenhilfe Köln e.V.

09. Oktober 2006, Fraktionsanträge

Sehr geehrter Herr Dr. Rolle

die FDP-Kreistagsfraktion im Rhein-Erft-Kreis regt an, die Drogenhilfe Köln e.V. für den kommenden Sozialausschuss am 22. November 2006, um einen Bericht zur bisherigen Arbeit der Drogenhilfe zu bitten.

Begründung:
In seiner Sitzung vom 19. Mai 2004 beschloss der Kreistag den neuen Vertrag mit der Drogenhilfe Köln e.V bis Ende 2008. Für die FDP-Fraktion ist die Arbeit der Drogenhilfe unerlösslicher Bestandteil einer funktionierenden, vernünftigen und vorausschauenden Sozialarbeit. Den betroffenen Gruppen wird durch diese Hilfe eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft und die Rückfindung in ein normales Leben ermöglicht. Neben der persönlichen Lebenshilfe hat die Drogenhilfe auch für die Allgemeinheit eine enorme Bedeutung, da sie evtl. spätere volkswirtschaftliche Folgekosten, die durch Drogenmissbrauch entstehen, abzufedern hilft und somit eine sinnvolle und unverzichtbare Investition ist.
Gerade auch vor dem aktuellen Hintergrund der gestiegenen Fallzahlen bei der Jugendkriminalität im Kreis (04: 110, 05: 195), wo die Drogenkriminalität einen Schwerpunkt bildet, gewinnt die Drogenberatung und -prävention an Bedeutung.

Da nun die Halbzeit des Vertrages erreicht ist, möchten wir die Drogenhilfe Köln e.V. bitten, den Sozialausschuss über den aktuellen Stand ihrer Arbeit zu informieren und würden uns freuen, wenn entsprechend im kommenden Sozialausschuss berichtet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ralph Bombis
Fraktionsvorsitzender

Gez. Ingeborg Breunsbach
Sozialpolitische Sprecherin