Engel bespricht Fragen der Polizeiorganisation mit Euskirchener Landrat Rosenke

13. Juni 2006, Kreisverband

Fragen der Polizeiorganisation, der Ordnungspartnerschaften und Probleme mit dem hohen Durchschnittsalter der Polizeibeamten in der Kreispolizeibehörde Euskirchen erörterte die Gesprächsrunde mit Landrat Rosenke, Herrn Reiff, Herrn Teichmann (beide FDP Kreisverband-Euskirchen) und Horst Engel MdL, im Kreishaus Euskirchen.

Dabei bekräftigten die Teilnehmer, dass es wünschenswert wäre, wenn die drei Kreise Euskirchen, Düren und der Rhein-Erft-Kreis im Bereich der Polizeiverwaltung enger zusammen arbeiten könnten.

Erste Kontakte und überlegungen g“be es schon, so z.B. die gemeinsame Durchführung der beruflichen Weiterbildung von Polizeibeamten. Bisher organisiert das jede Behörde für sich. Das kostet Personal. Gemeinsame Weiterbildungsveranstaltungen könnte Polizeibeamte einsparen, die dann wieder für den operativen Dienst verfügbar wären. Gewinner wären die Bürger, wenn der Bezirksdienst, die Kommissariate und der Wach- und Wechseldienst so eine Verstärkung erfahren könnte. Genau das beabsichtigt Innenminister Dr. Ingo Wolf mit einem entsprechenden Erlass: Mehr fahnden, weniger verwalten.

Darüber hinaus sei in Euskirchen der hohe Altersdurchschnitt in der Polizei zu beklagen:

Ein 57 Jahre alter Polizeibeamten müsste in Euskirchen noch Wach- und Wechseldienst auf dem Funkwagen verrichten, während eigentlich landesweit das Ziel sei, diesen schweren Dienst nur noch von Beamten bis 50 Jahre verrichten zu lassen.

Engel wies darauf hin, dass das ein besonderes Problem der kleinen Kreispolizeibehörden sei, der sogenannten „Verwendungsendbehörden“, sagte aber zu sich für jüngeren Nachersatz beim Innenminister einzusetzen.