FDP und Jugendamtsleiter diskutierten zum Thema “Hochrisikokinder”

24. Mai 2006, Kreisverband

Bergheim / Rhein-Erft-Kreis. Auf Einladung der sozialpolitischen Sprecherin der FDP-Kreistagsfraktion, Ingeborg Breunsbach, diskutierten vergangene Woche Mittwoch die Jugendamtsleiter der Städte, einige Ärzte des Kreisgesundheitsamtes sowie weitere Sozialpolitiker des Kreises über die Problematik der “Hochrisikokinder”. Unter Hochrisikokinder werden Kinder verstanden, deren Bindungspersonen diese nicht schätzen, sondern für sie auf Grund von mangelnder Fürsorge oder aus anderen Gründen eine Bedrohung darstellen.

Auf der Veranstaltung suchten neben den Jugendamtsleitern und Ärzten auch die ARGE und das Sozialp”diatrische Zentrum des Kreises nach gemeinsamen Wege zur Frühprävention für Hochrisikokinder gesucht werden. Außer der allgemeinen Diskussion und dem Austausch stand ein Vortrag von Dr. Dombrowski des Düsseldorfer Modells “Zukunft für Kinder” als zentraler Punkt auf der Agenda.

Ingeborg Breunsbach sprach im Anschluss von einem Erfolg: “Es ist uns gelungen einen guten Informationsaustausch sowie einen viel versprechenden Schritt auf dem Weg zur Etablierung einer funktionierenden Frühprävention für Hochrisikokinder aufzubauen.” Für die FDP ist dies auch ein Schritt auf dem Weg zum kinderfreundlichen Kreis.