FDP: 1-Euro-Jobs müssen kontrolliert werden!

14. September 2005, Kreisverband

Bergheim/Rhein-Erft-Kreis. Seit der Schaffung der 1-Euro-Jobs stei-gen diese Maßnahmen zur Widereingliederung in den Arbeitsmarkt kontinuierlich an. Im Rhein-Erft-Kreis liegt die Zahl mittlerweile bei 332 (Stand August 2005). Für die FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Erft bedeu-ten diese positiven Zahlen aber auch die Gefahr, dass reguläre Jobs dadurch verdrängt werden.

Wir haben entsprechende Sorgen insbesondere auch vonseiten des Handwerks signalisiert bekommen. “Um diesen Effekt zu kontrollieren und ggf. frühzeitig entgegensteu-ern zu können, haben wir die ARGE Rhein-Erft aufgefordert, unter Zuhilfenahme der WfG entsprechende Kontrollen sicher zustellen”, so Ralph Bombis, Fraktionsvorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion.

Ingeborg Breunsbach, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Kreistagsfraktion, fügt hinzu: “Für die Akzeptanz der 1-Euro-Jobs in der Bevölkerung und bei der Wirtschaft ist Transparenz und korrektes Verhalten zwingend notwendig. Deshalb ist bei übernahme der Kon-trolle durch die WfG die Einbeziehung von Arbeitnehmer- und Arbeit-gebervertreter unbedingt sicher zustellen.”